1. Treffen des AK Harz 2000 in Wernigerode


Die nächste Arbeitstagung in
Goslar 2015


1. Arbeitstagung in
Wernigerode 2000


2. Arbeitstagung in
Magdeburg 2001


3. Arbeitstagung in
Halberstadt 2002


4. Arbeitstagung in
Aschersleben 2003


5. Arbeitstagung in
Goslar 2004


6. Arbeitstagung in
Nordhausen 2005


7. Arbeitstagung in
Wolfenbüttel 2006


8. Arbeitstagung in
Osterwieck 2007


9. Arbeitstagung in
Blankenburg 2008


10. Arbeitstagung in
Osterode 2009


11. Arbeitstagung in
Sangerhausen 2010


12. Arbeitstagung in
Clausthal-Zellerfeld 2011


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Quedlinburg 2012


14. Arbeitstagung in
Goslar 2013


15. Arbeitstagung in
Magdeburg 2014






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Am 28.Oktober 2000 traf sich in Wernigerode der AK Harz. Er war zu Gast in den Räumlichkeiten der St. Johannis-Gemeinde. Ihr sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft gedankt. Die Zahl der Teilnehmer übertraf mit 22 Anwesenden die Zahl der Anmeldungen deutlich.
Es war das erste Treffen, mit dem sich der AK losgelöst von den Jahrestagungen der AMF zusammenfand. Das erste Ziel war, dass man sich gegenseitig kennen lernte. Bei einigen Teilnehmern war der Kontakt schon vor dem Treffen über das Datennetz sehr rege. Doch nur ein Teil der AMF-Mitglieder tritt über das weltweite Datennetz miteinander in Verbindung. Um so mehr war deshalb die persönliche Begegnung von Bedeutung. Jeder hatte in der Runde die Gelegenheit sich persönlich vorzustellen und konnte über den Stand seiner eigenen Arbeiten berichten. Dazu gehören natürlich besonders die toten Punkte und für jeden ist an diesen Stellen ein Fortschritt für die eigenen Arbeiten von besonderem Interesse. Lebhaft war der Austausch der Informationen über die eigenen Forschungserfahrungen im Arbeitsgebiet. Da gab es viele Mitteilungen, die noch nicht im Heft 83 der AMF-Schriftenreihe Genealogische Forschungshinweise für den AMF-Arbeitskreis Harz enthalten sind. Hier wurde beschlossen, dass, da die erste Auflage dieses Heftes vergriffen ist, die neuen ergänzenden Informationen umgehend an den AK-Leiter gegeben werden, damit sie in der geplanten Neuauflage, die kurzfristig erscheinen soll, berücksichtigt werden können.
In dem genannten AMF-Heft sind alle die Orte des Arbeitsgebietes aufgeführt, über die Informationen vorliegen. Darüber hinaus liegen den AK-Mitgliedern sehr viel mehr Ergebnisse vor. Diese gilt es so zu erfassen, dass sie den anderen Mitgliedern zugänglich werden. Der erste Schritt zum Erreichen der angestrebten Transparenz soll sein, dass eine Auflistung aller Orte erfolgen wird, in denen die Mitglieder forschen und aus denen Familiendaten vorliegen. So kann jedes AK-Mitglied, wenn die Liste erstellt ist, Nachschau halten, ob es Partner gibt, die lokal parallel zur eigenen Forschung arbeiten. Mehrfaches Suchen sollte dann nicht mehr erforderlich sein. Damit diese Liste erstellt werden kann, wollen die Mitglieder ihre Daten an den AK-Leiter geben, damit eine gemeinsame Liste zur bald möglichen Verteilung erstellt werden kann.
In einem zweiten Schritt sollen zu den Orten auch Familiennamen erfasst werden. Im Prinzip wird diese Orts-/Familienliste bereits mit der FOKO-Datei jährlich aktualisiert geführt. Aus unterschiedlichen Gründen nimmt nur ein relativ kleiner Personenkreis an diesen Forscherkontakten teil. Um zumindest für den AK die regional vorhandenen Daten umfassender erschließen zu können, soll eine im Vergleich zu FOKO vereinfachte Orts-/Namensliste erstellt werden. Auch hier werden die Mitglieder ihre eigenen Orts-/Namensdaten dem AK- Leiter zur zentralen Erfassung mitteilen.
Unser Mitglied Alexander Niemann (AMF-1372) hat eine umfassende Verkartung der KB der St. Johannis Gemeinde von Wernigerode erstellt. Ebenso liegt von ihm eine nicht ganz vollständige Erfassung der Daten aus der Gemeinde Unsere Lieben Frauen vor. Hier wurde vorgeschlagen, dass diese noch nicht in einem druckfähigen Manuskript vorliegende Datensammlung so bearbeitet werden soll, dass sie im Rahmen der AMF-Schriftenreihe veröffentlicht werden kann. Spontan haben sich einige AK-Mitglieder bereit erklärt, bei der Reinschrift der Unterlagen mitzuwirken. Wegen des Umfanges der Arbeiten wird das ein längerfristiges Vorhaben.
Für das Gebiet im Osterwieck liegt von unserem Mitglied Fritz Schütze (AMF 0817) eine umfangreiche familiengeschichtliche Zusammenstellung unter dem Titel Osterwiecker Voreltern vor. Sie ist für viele Interessenten eine wichtige Quelle. Bislang gibt es von dieser Arbeit nur einige wenige im Eigendruck hergestellte Exemplare. Sie stehen in wenigen Bibliotheken, verdienen aber eine weitere Verbreitung. Auch hier soll geprüft werden, ob eine aktualisierte Neuauflage nicht in der AMF-Schriftenreihe erfolgen kann.
Nachdem mit der Landeskirche und der AMF eine Absprache zur Erschließung der Archivbestände getroffen werden konnte, ist das Interesse sehr groß, Kirchenbücher zu verfilmen. Anhand der Kopien sollen Ortsfamilienbücher erstellt werden. Um für dieses Neuland die erforderlichen Erfahrungen zu sammeln, hat sich Werner Nicolaus (AMF l774) bereit erklärt, am Beispiel der Gemeinde Schlanstedt einen Anfang zu machen. Er wird sich mit der Kirchengemeinde in Verbindung setzen, erforderliche Details absprechen und klären, wann mit den Arbeiten begonnen werden kann. Auch hier haben einige AK-Mitglieder für die Durchführung der Auswertungen ihre Mitarbeit zugesagt.
Der AK Harz ist auch im weltweiten Netz zu erreichen. Herr Uwe Peine (AMF 1772) hat sich freundlicherweise bereit erklärt die Funktion der Kontaktperson zu übernehmen. Er wird die Dateien des AK ins Netz stellen und die eingehenden Informationen an die nicht am Netz angebundenen Mitglieder weiterleiten. Seine Ansprechadressen lauten: eMail: Uwe@Peine.org und im Internet: http://www.Peine.org.
Für das kommende Jahr wird ein weiteres Treffen des AK geplant. Es ist vorgesehen, dass der Termin ebenfalls im Oktober stattfinden wird und der Tagungsort soll Magdeburg sein. Eine Einladung wird nach erfolgter Abklärung der Detailfragen erfolgen.
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Text: Dr.W.Heinemann Fotos: U.Peine

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Letzte Aktualisierung:
08.07.2010